Ein Bounce... Was ist das überhaupt? Warum bouncen E-Mails? Kann man Bounces verhindern? Was bedeuten die Bounce-Codes? Hier finden sie viele Informationen rund um das Thema Bounces.

 

Was ist ein Bounce?
E-Mails werden via SMTP (Simple Mail Transfer Protocol) von einem Server zum nächsten übermittelt. Ein Teil des Protokolls sind Rückmeldungen vom Empfängerserver, ob er eine E-Mail annimmt, oder nicht. Das sind die DSN (Delivery Status Notifications). Wird die Annahme verweigert, bekommt man oft auch den Grund geliefert. Dieser wird als numerischer Code verschlüsselt. Ergänzend gibt es meist eine Textzeile dazu die weitere Informationen liefern kann, warum die Annahme verweigert wurde. Einfach ausgedrückt ist ein Bounce also nichts anderes als die Verweigerung der Annahme einer E-Mail durch den Empfänger.

 

Warum bouncen E-Mails?
Der Grund für einen Bounce kann ganz einfach sein: z.B. ein Schreibfehler bei der E-Mail Adresse. Das Postfach kann so auf dem Zielserver nicht gefunden werden. Der Mailserver verweigert in der Folge die Annahme der E-Mail. Im Regelfall wird dann die DSN "5.1.1 - bad mailbox" oder "5.0.0 - bad mailbox" zurückgegeben. Spätestens hier wird klar, warum das Bounce-Management durch den E-Mail Service Provider (ESP) so wichtig ist. Es werden 2 DSN geliefert mit unterschiedlicher Kodierung aber gleicher Aussage. In diesem Fall ist der Text ausschlaggebend. Denn "5.0.0" bedeutet "permanenter Fehler, nicht genauer definiert", der Text jedoch sagt "die Mailbox existiert nicht". 

 

Wie kann man Bounces verhindern?
Gar nicht. Aber man kann einiges tun um möglichst wenig Bounces zu produzieren. Zum einen sollte man bei der Adressgenerierung sehr sorgfältig arbeiten. Adressen über einen Double-Optin Prozess zu prüfen gibt zusätzliche Sicherheit und ist ohnehin in Deutschland und der EU vorgeschrieben. Die Bestandshygiene ist ein weiterer wesentlicher Punkt.

 

Sollten dennoch Bounces auftreten, kann man diese behandeln. Je nachdem wo das eigentliche Problem liegt, sind andere Personen zuständig. Liegt das Problem bei der E-Mail Adresse, ist der Besitzer der Adressliste gefragt, liegt es am Zielserver, ist der Deliverability-Manger der richtige Ansprechpartner. Er kann dann Kontakt zum jeweiligen Administrator/Postmaster des Zielservers aufnehmen, und in vielen Fällen auch das Problem lösen. Es gibt noch einige weitere Stellen an denen Probleme auftreten können. Diese beziehen sich in den meisten Fällen auf den Transferweg zwischen den Servern und sind normalerweise nur temporärer Natur. Handlungsbedarf besteht also nur, wenn es Adressfehler oder Serverfehler sind. Alles andere regelt sich im Normalfall von selbst.

Was ist ein "Bounce-Code"?

Beim Versand von E-Mails findet neben dem eigentlichen Versand der Nachricht noch weiterer Datenaustausch statt. Dieser ist Bestandteil des so genannten "Simple Mail Transfer Protocol" (kurz SMTP). Ein Teil dieser Daten enthält die "Delivery Status Notification" (kurz DSN). 

 

DSN werden prinzipiell bei allen E-Mail Transaktionen via SMTP gesendet, auch bei erfolgreichen. Ein Bounce-Code ist also nichts anderes als eine DSN, die einen fehlgeschlagenen E-Mail-Versand meldet. Eine DSN wird im E-Mail Versand bei einer nicht erfolgten Zustellung auch als Non-Delivery Notification oder Non-Delivery Report (NDN, bzw. NDR) bezeichnet. Wir bleiben hier jedoch bei DSN. 

 

Da im Folgenden nicht nur Bounces (fehlgeschlagene Versendungen) behandelt werden, sprechen wir allgemein von DSN, nicht von Bounce-Codes.

Was ist eine "DSN"?

Aktuelle Mailserver verwenden im allgemeinen die "Enhenced Status Codes". Diese setzen sich immer aus 3 Elementen zusammen. Dem numerischen DSN Code und dem Beschreibungstext. Dazu später mehr.

 

Der numerische DSN Code ist grundsätzlich der primäre Schlüssel. Er setzt sich wieder aus 3 Teilen zusammen. Die Basis-Klasse, die Subjekt-Klasse und die Detail-Klasse. 
 

Beispiel für einen numerischen DSN Code:  2.0.0 

Basis-Klasse: 2 / Subjekt-Klasse: 0 / Detail-Klasse: 0

 

Übersetzung:

2 Success erfolgreiche Zustellung kein Bounce
0 Other or Undefined Status keine Angabe  
0 Other or Undefined Status keine Angabe  

 

Beispiel 2 für einen numerischen DSN Code:  5.7.1 

Basis-Klasse: 5 / Subjekt-Klasse: 7 / Detail-Klasse: 1

 

Übersetzung:

5 Permanent Failure dauerhafter Fehler Hard-Bounce
7 Security or Policy Status Sicherheits- oder Filterproblem  
1 Delivery not authorized Unauthorisierte Zustellung  

Was ist "Bounce Management"?

Mit "Bounce Management" oder auch "Bounce Handling" ist generell die Verarbeitung von Bounces gemeint. Dies kann automatisiert oder auch manuell erfolgen. Primäres Ziel des Bounce-Managements ist es, nicht erreichbare Adressen aus dem Adressbestand zu entfernen.

 

Wie schon erwähnt, kommt es vor, dass Kodierung und Text nicht den Vorgaben der RFCs entsprechen, in denen geregelt ist, wann ein Server welchen Status liefern sollte. RFC sind ursprünglich keine Vorschriften gewesen. Sie haben sich aber durch ihre allgemeine Akzeptanz zu einer Art Standard entwickelt. Darum ist eigentlich jeder gut beraten sich an die RFC zu halten. Es besteht jedoch kein Zwang. 

 

So kann es vorkommen das die Texte komplett andere Aussagen machen als die numerische Kodierung. Manchmal werden auch keine genauen Angaben geliefert, gelegentlich gibt es auch Server von denen man gar keine Rückmeldung erhält. Die Gründe dafür sind häufig Schutzbedürfnisse der Server Betreiber. Sie wollen damit die Postfachinhaber schützen und Spam abwehren.  

 

Allgemein unterscheidet man bei Bounces nur 2 Typen: Hard- und Soft-Bounce. Bounce Management fällt grundsätzlich in den Bereich der Listenhygiene und ist Aufgabe des jeweiligen Besitzers der Adressliste. Ein professioneller ESP nimmt ihm diese Arbeit mit automatisierten Werkzeugen aber weitgehend ab. Die Aufgabe des Besitzers der Liste besteht dann nur noch in einer sauberen Synchronisation.

DSN - Basis-Klasse

Die Basis-Klasse enthält die Grundinformation ob es sich um einen positiven oder negativen DSN handelt. Handelt es sich um einen negativen DSN sagt uns die Basis-Klasse auch, ob es ein Hard- oder Softbounce ist.

 

Es gibt insgesamt 3 Möglichkeiten:

 

2.x.x Success erfolgreiche Zustellung kein Bounce
4.x.x Transient Failure temporärer Fehler Soft-Bounce
5.x.x Permanent Failure dauerhafter Fehler Hard-Bounce

DSN - Subjekt-Klasse

Die Subjekt-Klasse erlaubt, wenn sie vom Empfänger-Server genannt wird, einen genaueren Blick auf die Art des Fehlers. Man kann hier ablesen, ob es sich beispielsweise um einen Netzwerkfehler, Adressierungsprobleme, ein Sicherheits- bzw. Filterproblem oder anderes handelt. 

 

Es gibt insgesamt 8 Möglichkeiten:

 

x.0.x Other or Undefined Status keine Angabe
x.1.x Addressing Status Probleme bei der Adressierung
x.2.x Mailbox Status Status des Ziel-Postfaches
x.3.x Mail System Status Status des Ziel-Servers
x.4.x Network and Routing Status Netzwerk- oder Routingprobleme
x.5.x Mail Delivery Protocol Status Protokoll-Fehler
x.6.x Message Content or Media Status Probleme mit dem Inhalt der Mail
x.7.x Security or Policy Status Sicherheits- oder Filterproblem

Wann lohnt sich aktives Eingreifen?

Die Subjekt-Klasse erlaubt auch eine Klassifizierung in lösbare Zustellprobleme und solche die man nicht, oder nur mit entsprechendem Aufwand lösen kann. Aber man kann durchaus einiges erreichen. Undefinierte Fehler lösen zu wollen, ist gleichzusetzen mit einem Herumstochern im Nebel, ohne wirklich zu wissen was das Problem sein könnte.

 

Probleme die mit der Adresse selbst oder mit dem Postfach-Status des Empfängers zu tun haben, kann man durch Kontaktaufnahme zum Inhaber der E-Mail Adresse in der Regel aus der Welt schaffen, sofern andere Kontaktwege bekannt sind und der Inhaber der Adresse noch Interesse am Empfang der E-Mails hat. Hier ist der Listeninhaber dafür zuständig die Liste zu pflegen und aktuell zu halten.

 

Netzwerkprobleme treten in der Regel nur temporär auf und können, sofern sie nicht permanent bei denselben Adressen auftreten, ignoriert werden, weil sie im Regelfall beim nächsten Versand nicht mehr auftreten.

 

Durch Filterregeln des Empfänger-Postfachs oder Servers verursachte Probleme lassen sich nur aus der Welt schaffen, wenn die Administratoren und/oder Postfachbesitzer dazu bereit sind, eine "Umgehung" (Whitelist) für die eingestellten Filter einzurichten, oder diese zu modifizieren. Aber auch hier kann man, mit etwas Aufwand, durchaus positive Ergebnisse erzielen.

 

Ein professioneller E-Mail Service Provider, sorgt als technische Instanz normalerweise bereits im Vorfeld für optimale Versandbedingungen. Ausnahmen die durch spezifische Filter entstehen, müssen individuell bearbeitet werden wenn sie auftreten.

 

Übersicht:

 

x.0.x Other or Undefined Status < 10% (Undefiniert, stochern im Nebel)
x.1.x Addressing Status > 75% (Adressfehler)
x.2.x Mailbox Status ~ 50% (Mailbox Fehler beim Empfänger)
x.3.x Mail System Status . meist nur temporär
x.4.x Network and Routing Status . meist nur temporär
x.5.x Mail Delivery Protocol Status . meist nur temporär
x.6.x Message Content or Media Status > 50% (Content-Fehler auf Senderseite)
x.7.x Security or Policy Status < 30% (Meist eine Filterregel)

DSN - Detail-Klasse

Eine Detail-Klasse gibt Auskunft über den konkreten Sachverhalt, sofern diese Angaben vom Server geliefert werden. Die hier aufgelisteten Erklärungen stammen aus der RFC 3463, und stellen so etwas wie einen Default dar. Es ist aber möglich eigene Textangaben zu übermitteln, was einige Provider auch tun. 

 

Bis auf wenige Ausnahmen gibt es keine feste Bindung zwischen den Basis-Klassen und den Subjekt- oder Detail-Klassen. Aber jede Subjekt-Klasse hat ihre eigenen Detail-Klassen. 

 

In den folgenden Abschnitte sind die Detail-Klassen der jeweiligen Subjekt-Klasse aufgelistet. Da keine Zwangsbindung zur Basis-Klasse besteht, ist diese immer mit einem "x" angegeben, gefolgt von den möglichen Kombinationen aus Subjekt- und Detail-Klasse.

x.0.0 - Basis-Status

Keine Angabe oder nicht definierter Status. Hier lässt sich keinerlei genauere Angabe ableiten, wo das Problem liegt und welcher Natur das Problem ist. Man erfährt nur, dass die E-Mail entweder zugestellt, oder "soft" bzw. "hard" gebounced wurde. 

x.1.x - Status der Adressierung

x.1.0 Other address status es besteht ein undefiniertes Problem mit der Ziel-Adresse
x.1.1 Bad destination mailbox address Der Local-Part der E-Mail Adresse passt zu keinem Mailbox-Account auf dem Zielserver.
x.1.2 Bad destination system address Die in der E-Mail Adresse angegebene Domain oder Sub-Domain existiert nicht auf dem Zielsystem.
x.1.3 Bad destination mailbox address syntax Die Zieladresse ist syntaktisch falsch. Das kann den Local-Part und auch den Domain-Part betreffen.
x.1.4 Destination mailbox address ambiguous Der Local-Part der E-Mail Adresse passt zu mehreren Mailbox-Accounts auf dem Zielserver. Das kann passieren, wenn der Ziel-Mailserver nicht richtig konfiguriert ist.
x.1.5 Destination address valid Die E-Mail Adresse des Empfängers ist valide. Dies ist ein positiver Status-Code!
x.1.6 Destination mailbox has moved,
No forwarding address
Die E-Mail Adresse des Empfängers ist valide. Aber es werden derzeitig und zukünftig keine Nachrichten mehr angenommen, und auch nicht weitergeleitet, weil der Account umgezogen wurde.
x.1.7 Bad sender's mailbox address syntax Die Absenderadresse ist syntaktisch falsch. Das kann den Local-Part und auch den Domain-Part betreffen.
x.1.8 Bad sender's system address Die in der Absender-Adresse angegebene Domain oder Sub-Domain existiert nicht. Das kann auch durch "Reverse-DNS" geprüft werden. Dabei wird die zur Absender-IP gehörende Domain ermittelt.

x.2.x - Status des Ziel-Mailsystems

x.2.0 Other or undefined mailbox status es besteht ein undefiniertes Problem mit dem Ziel-Postfach
x.2.1 Mailbox disabled,
not accepting messages
Das zum Local-Part passende Postfach existiert, ist aber deaktiviert und nimmt keine Nachrichten an.
x.2.2 Mailbox full Das Zielpostfach ist voll. Die Datenmenge übersteigt eine administrative Beschränkung, oder es ist kein physischer Speicherplatz mehr frei um weitere Nachrichten zu speichern.
x.2.3 Message length exceeds
administrative limit
Die Größe der eingehenden Nachricht überschreitet eine administrative Beschränkung auf dem Zielpostfach. (Beispiel: die Nachricht darf nicht größer als 2 MB sein)
x.2.4 Mailing list expansion problem Das Zielpostfach ist Bestandteil einer Mailing-Liste, die auf dem Ziel-Server nicht geöffnet werden kann. Die Zustellung an die Postfächer dieser Liste ist dadurch nicht möglich.

x.3.x - Status des Ziel-Mailsystems

x.3.0 Other or undefined mail system status Das empfangende Mailsystem hat ein nicht definiertes Problem
x.3.1 Mail system full Die physischen Speicher des Zielsystems sind voll.
x.3.2 System not accepting network messages Der Host auf dem das Postfach eingerichtet wurde, akzeptiert keine Netzwerknachrichten. Gründe können z.B. Überlastung oder eine laufende Abschaltung bzw. ein Neustart sein.
x.3.3 System not capable of selected features Das Zielsystem unterstützt einige Features der Zustellungsanforderung nicht. Das kann z.B. bei der Verwendung von Gateways passieren, wenn das Mapping nicht unterstützt wird.
x.3.4 Message too big for system Die Größe der einzelnen Nachricht überschreitet eine administrative Beschränkung.
x.3.5 System incorrectly configured Die Konfiguration des Zielsystems lässt eine Zustellung der Nachricht nicht zu.

x.4.x - Status des Ziel-Mailsystems

x.4.0 Other or undefined network
or routing status
Der Status des Netzwerks bzw. der Route ist nicht bekannt, oder der zurückgegebene Statuswert ist nicht in der Spezifikation definiert worden.
x.4.1 No answer from host Die Verbindungs-Anfrage wurde vom Ziel-System nicht beantwortet. Das kann passieren, wenn das Ziel-System stark ausgelastet ist, oder aus anderen Gründen die Anfrage nicht bearbeiten kann.
x.4.2 Bad connection Die Verbindung zum Ziel-System konnte aufgebaut werden, aber die Transaktion konnte nicht beendet werden. Kann durch Time-Outs bei Transaktionen, z.B. bei schlechter Verbindungsqualität verursacht werden.
x.4.3 Directory server failure Das Zielsystem ist nicht in der Lage die Nachricht weiterzuleiten, weil der zuständige Verzeichnis-Server nicht erreichbar ist.
x.4.4 Unable to route Das Zielsystem kann den nächsten Routing-Punkt nicht bestimmen, weil der zuständige Verzeichnis-Server die benötigte Information nicht liefert.
x.4.5 Mail system congestion Das Zielsystem kann die Nachricht nicht zustellen, weil es zu einem "Daten-Stau" gekommen ist.
x.4.6 Routing loop detected Das Zielsystem hat eine Routing-Schleife festgestellt. Das passiert, wenn Routing Tabellen nicht korrekt sind, oder der Empfänger die Nachricht über mehrere Postfächer im Kreis weiterleitet.
x.4.7 Delivery time expired Die Nachricht wird als überaltert eingestuft, da sie zu lange auf dem Host verblieben ist, oder die Laufzeitangabe des Absenders überschritten wurde.

x.5.x - Status des Zustell-Protokolls

x.5.0 Other or undefined protocol status Im Protokoll für die Zustellung ist ein undefinierter Fehler aufgetreten.
x.5.1 Invalid command Ein Befehl des laufenden Zustellprotokolls ist fehlerhaft oder wird nicht vom Zielsystem unterstützt.
x.5.2 Syntax error Ein Befehl des laufenden Zustellprotokolls ist syntaktisch falsch, oder konnte vom Zielsystem nicht interpretiert werden.
x.5.3 Too many recipients Die Nachricht soll an mehr Empfänger geliefert werden, als das Protokoll unterstützt. Kann durch Sequenzierung der Nachricht bei der Zustellung verursacht werden.
x.5.4 Invalid command arguments Ein korrekter Befehl des Transaktions-Protokolls kann wegen falscher, oder falsch verwendeter Argumente, nicht, oder nicht korrekt ausgeführt werden.
x.5.5 Wrong protocol version Die Protokoll Version ist ungültig. Dieses Problem kann nicht automatisch von den kommunizierenden Systemen behoben werden, sondern benötigt einen Administratoreingriff.

x.6.x - Status zu Inhalten und Medien

x.6.0 Other or undefined media error Es gibt ein nicht definiertes Problem mit den Medien in der Mail.
x.6.1 Media not supported Mindestens einer der in der Nachricht verwendeten Medientypen wird vom Ziel-System, oder einem der nächsten Systeme auf der Weiterleitungsroute nicht unterstützt.
x.6.2 Conversion required and prohibited Das Ziel-System muss mindestens einen der verwendeten Medientypen konvertieren, um die Mail zuzustellen. Diese Umwandlung wird aber durch eine Einschränkung durch den Absender, oder des Systems des Absenders nicht gestattet.
x.6.3 Conversion required but not supported Das Ziel-System muss mindestens einen der verwendeten Medientypen konvertieren, um die Mail auf der Zustellroute weiterleiten zu können. Diese Umwandlung ist aber auf dem System oder einem der Routensysteme nicht möglich.
x.6.4 Conversion with loss performed Das Ziel-System hat mindestens einen der verwendeten Medientypen konvertiert, konnte dies aber nur mit Datenverlusten durchführen.
x.6.5 Conversion Failed Das Ziel-System muss mindestens einen der verwendeten Medientypen konvertieren, jedoch ist die Umwandlung fehlgeschlagen.

x.7.x - Status von Sicherheits- oder Filterregeln

x.7.0 Other or undefined media error Der Status der Sicherheits- bzw. Filterregel Behandlung ist nicht bekannt, oder der zurückgegebene Statuswert ist nicht in der Spezifikation definiert worden.
x.7.1 Delivery not authorized, message refused Dem Absender ist es nicht erlaubt, Nachrichten an die Ziel-Adresse zu schicken. Das kann durch Filterregeln des Empfängers, oder des Servers verursacht werden. Der Code liefert keinen exakten Grund für das Zutreffen einer Filterregel, bietet aber eine Möglichkeit dies dem Absender zu reporten.
x.7.2 Mailing list expansion prohibited Dem Absender ist es nicht erlaubt, Nachrichten an die beabsichtige Empfängerliste zu senden.
x.7.3 Security conversion required but not possible Für die Zustellung ist es erforderlich das Sicherheitsprotokoll der Transaktion zu verändern. Diese Änderung kann jedoch nicht ausgeführt werden.
x.7.4 Security features not supported Die Nachricht beinhaltet Sicherheits-Features, wie z.B. "sichere Authentifikation", die vom Zustellprotokoll nicht unterstützt werden.
x.7.5 Cryptographic failure Das Zustell-System, welches normalerweise die Nachricht deschiffrieren könnte, ist dazu nicht in der Lage, weil dafür benötigte Informationen, wie z.B. ein Deschiffrier-Schlüssel, nicht, oder nicht vollständig vorliegen.
x.7.6 Cryptographic algorithm not supported Das Zustell-System, welches normalerweise die Nachricht deschiffrieren könnte, ist dazu nicht in der Lage, weil ein nicht unterstützter Verschlüsselungs-Algorithmus verwendet wurde.
x.7.7 Message integrity failure Das Zustell-System, welches normalerweise die Nachricht prüfen und validieren könnte, ist dazu nicht in der Lage, weil die Nachricht beschädigt ist, oder verändert wurde.